Im Frühjahr 2015 habe ich das Teacher Training 200 Hours im Yogalives bei Olive Ssembuze in Zürich abgeschlossen.
Der Yoga hat mich schon davor sehr fasziniert und ich habe ihn auch stets mit viel Herzblut betrieben. Es störte mich aber, dass ich nicht wirklich über den Tellerrand sehen konnte und Yoga für mich hauptsächlich aus aufgereihten Asanas bestand, welche mir zwar sehr gut taten, ich aber doch nicht so recht wusste wofür sie stehen. 

Im Teacher Training erhielt ich einen wundervollen Einblick in die vielen Schichten und Facetten des Yoga. Yoga findet für mich jetzt nicht nur noch einmal in der Woche auf der Matte statt, sonder ist ein wichtiger Teil meines täglichen Lebens geworden, auf und neben der Matte.
Im August 2016 habe ich ein Yin Yoga Teacher Training bei Tanja Seehofer im Athayoga Zollikon besucht. Beinahe das ganze Wissen über die indischen Lehren und Philosophien so wie über gelernte Asanas über Bord zu werfen und sich voll und ganz auf etwas neues, auf der TMC beruhendes, einzulassen war gleichermassen schwierig und enorm inspirierend.

Ich bin sehr dankbar dafür, mein Wissen an meine Schülern weiter geben zu dürfen.

 

In meinen 'normalen' Yogastunden lenke ich einen starken Fokus auf die korrekte Ausrichtung der Positionen und Haltungen. Dadurch erzielt man einerseits schneller Erfolge, weil sehr vieles nichts mit Akrobatik oder Zirkus zu tun hat, sondern nur von der richtigen Technik abhängig ist. Andererseits sind die Asanas dann intensiver, effizienter und gesünder.

In meinen Yin Yoga Stunden steht der Fokus auf dem Loslassen und Spüren. Eine korrekte Ausrichtung in dem Sinne gibt es dort nicht. Eine Position ist erst dann perfekt, wenn Du als Schüler spürst: Genau so muss es für mich, hier und Heute, sein.

In all meinen Yogastunden versuche ich meinen Schülern die Möglichkeit zu geben abzuschalten, Körper und Geist in Einklang zu bringen und mal so richtig egoistisch sein zu dürfen. Denn die Zeit auf der Matte ist Zeit die man sich nimmt um sich mit sich Selbst und seinem Körper zu beschäftigen und alles Andere kann draussen warten.